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Gender Mainstreaming

Januar 21, 2012

Vorweg:
Die Emanzipation zurückzunehmen, kann von niemanden ernsthaft das Anliegen sein.
Das Gleichsein im Unterschiedensein ist ein notwendiges, gerechtes und ehrbares Ziel.

Dem neuen radikalen Feminismus geht es aber gar nicht mehr um das Gleichsein im Unterschiedensein, sondern um die vollkommende Aufhebung des Geschlechterunterschieds. (siehe auch Gender)

Dieses Prinzip macht sich die herrschende Klasse nun zu Nutze.

In den Vordergrund wird das von vielen jungen Eltern, zumal Müttern, drängend empfundene Problem der „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ gestellt.
Doch der eigentliche, aber selten offen dargelegte Zweck dieser Politik ist die Erhöhung der Frauenerwerbsquote.
Die Gleichstellung von Mann und Frau soll durch die Vollbeschäftigung beider verwirklicht werden.

Danach bleibt das Humankapital von Frauen, die nicht lohnabhängig vollbeschäftigt sind, schlicht und einfach ungenutzt.

Das klingt banal, darf aber vor dem Eindruck einer immer älter werdenden und auf Wachstum ausgerichteten Gesellschaft nicht verwundern.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend formuliert das vordergründig so:
„Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.“

Unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung, die ohnehin längst erreicht ist, (ich werde in der Folge sämtliche noch bestehenden Mythen entkräften) wird die Frau ausgebeutet in dem Glauben, sie werde von der Politik umhätschelt und ernst genommen.

Denn nicht nur Männer sind die Verlierer dieses totalitären Feminismusses.

Es ist sind auch die Frauen denen es immer schwieriger fällt Familie, Beruf und Selbstverwirklichung unter einen Nenner zu bekommen.

Die Zahlen zeigen:
Beide kommen mit ihrer von der Politik zugedachten neuen Rolle in einer Konsum- und arbeitsorientieren Lebenswelt nicht zurecht.

Aus dem 2011 veröffentlichten Bericht des Statistischen Bundesamtes mit dem Titel Wie leben Kinder in Deutschland? geht hervor, dass in keinem Land der Europäischen Union so wenige Kinder leben wie in der Bundesrepublik; so sind nur noch 16,5 % der über 81 Millionen deutschen Staatsbürger jünger als 18 Jahre.

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