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OECD Studie. Kurs halten!

Der Spiegel veröffentlicht heute wieder eine bahnbrechende Studie des OECD.
Erkenntnis: Frauen verdienen weniger als Männer. Das liebe Leute ist ein Paradebeispiel für eine Politik der Desinformation. Dem Bürger wird die Kenntnis bewusst entzogen.

Es werden einfach Zahlen ohne Kerngehalt nebeinander gehalten.
Die Studie berücksichtigt nicht BERUF!, Arbeitszeit, Qualifikation, Berufserfahrung und Arbeitsumfeld, ignoriert Tarifverträge, Ehepartner-/Elternregelungen, Prämien und Pauschalen. Selbstständig, Unselbstständig. Teilhabe. Haftungsrisiken. Unfallrisiken. Gesundheitsgefahren. Individuelles Verhandlungsgeschick.
Alles egal!

Marktwirtschaftliche Logik: Wieso sollte in Unternehmer mit 50.000 Mitarbeitern ausschliesslich Männer einstellen, wenn er die Frauen doch angeblich für 23% weniger Gehalt haben könnte. Dieser Unternehmer wäre auf dem Auge der Gewinnmaximierung so dermaßen blind, dass ein solcher Betrieb kein halbes Jahr überleben würde.

Sinn des Ganzen: Hier werden die Geschlechter gegeneinander ausgespielt. Frauen sollen Anreize bekommen genauso wie die männlichen Vertreter sich totzuarbeiten. Am Ende reicht das Geld für keinen.

Fazit: Das ist das Leben was wir uns doch wünschen: Arbeiten, Arbeiten um Dinge zu konsumieren die wir nicht brauchen und für die wir keine Zeit haben und am Ende einsam und familienlos sterben.

 

Quelle: Spiegel

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Wo die wilden Kerle wohnten

Deutschland wird wach. So hat es jedenfalls den Anschein, wenn man sich aktuelle Artikel aus den Mainstreammedien ansieht.
Die Faz hat festgestellt:
Immer mehr Jungen erhalten in Deutschland die Diagnose ADHS.
Um aus ihnen trotzdem leistungsfähige Mitglieder der Gesellschaft zu machen ist das Mittel der Wahl das Medikament Ritalin. Gesellschaftliche Ursachen, psychische Ursachen, politische Ursachen. Gibt es alles nicht. Stattdessen: Mund auf Pille rein.
Hier ein Ausschnitt:

Die ADHS-Patienten in meiner Praxis sind ausschließlich Jungen“, sagt der Arzt Ulrich Fegeler, der zugleich Sprecher des Berufsverbandes für Kinder und Jugendmedizin ist. „Aufmerksamkeitsdefizit“ hält er eigentlich für einen irreführenden Begriff. Im Gegenteil seien diese Jungen eher zu aufmerksam. „Jeder Reiz wird wichtig genommen.“ Früher habe es einen großen Bedarf an solchen Menschen gegeben, die in kürzerer Zeit mehr mitbekommen als andere. „Das waren ideale Kämpfer, Jäger und Wächter mit einem besonderen Gespür für ihre Umwelt“, sagt Fegeler, „aber in unserer Gesellschaft braucht man sie nicht mehr.“ Oder glaubt, sie nicht mehr zu brauchen.

Fegeler hält die Begleiterscheinungen von ADHS wie Lese- und Rechtschreibschwächen, Tics und Auffälligkeiten im Sozialverhalten in Wirklichkeit für psychische Reaktionen darauf, wie die Gesellschaft mit diesen Jungen umgeht. „Sie kriegen ständig eins drauf, das macht sie psychisch krank“, sagt er.

Paul nahm zum ersten Mal Ritalin für den Schultest zum Gymnasium. Nun gibt es in Pauls Leben ein Davor und ein Danach. Vor Ritalin habe sie mit Paul kein vernünftiges Gespräch führen und schon gar nicht lernen können, sagt Pauls Mutter. Danach ging alles wie von selbst: „Ich hatte ein neues Kind.“ Jetzt ist Paul kein anstrengendes Kind mehr, nicht für die Mutter, nicht für die Lehrer.

zum Artikel

Bildungsprobleme von Jungen

Die Geschlechterpolitische Initiative Manndat e.V. veröffentlicht eine umfassende Datentabelle zur Bildungssituation von Jungen in den einzelnen Bundesländern.
Zu finden ist sie hier:

Manndat

 

Selbst Schuld, dass ihr schlecht seid. Ihr Lümmel!

Frauenquote und ihre unbeabsichtigen Effekte

In Zeiten des gleichgeschalteten Journalismus kommt den Leserkommentaren und Leserbriefen eine immer größere Bedeutung zu. Durch aufmerksame Lektüre der Gedanken aus der Gesellschaft blickt man oftmals über den Tellerrand und einige Dinge die sich kompliziert anhören, bekommen eine erschreckende Klarheit.
Eine schöne Analogie liefert der User Ultra-Shall zum Thema der Frauenquote in seinem Leserartikel-Blog bei Zeit.de

„Liebe Leserin,

lieber Leser,

stellen Sie sich einmal vor, sie haben 4 Kinder, und zwar 2 Mädchen (nennen wir sie Anna und Hannah) und 2 Jungen (Mirco und Marco).

Eines Abends wollen sie diesen etwas besonders Leckeres servieren, und anstelle der sonst üblichen Butterbrote mit Käse und Schinken backen Sie Ihnen eine Pizza.

Diese teilen sie in 4 Teile, so dass jedes Kind ein Stück bekommt.

3 Ihrer Kinder sind auch sofort begeistert und beißen in ihre Stücke hinein.

Nur Anna lehnt ab – sie mag keine Pizza – Pizza sei Ihr generell zu salzig und zu scharf. Sie bestimmen daher, dass das übrigbleibende Pizzastück in den Kühlschrank kommt und später auf alle Interessierten verteilt wird, während Anna mit Vergnügen ein paar Käse- und Schinkenschnitten isst.

Hannah (ein ungewöhnlich frühreifes Mädchen) protestiert dagegen: Die derzeitige Pizza-Zuteilung benachteilige ganz eindeutig Mädchen. Denn obwohl der Mädchenanteil unter den Kindern bei 50% läge (2 Mädchen contra 2 Jungen) bekämen die Jungen zusammengenommen 2 Stücke Pizza, während auf die Mädchen insgesamt lediglich 1 Stück Pizza entfiele (nur Hannah bekommt ja eines).

Sie zeigen Verständnis für diese Argumentation und teilen Hannah nicht nur eines, sondern 2 Stücke Pizza zu. Somit gehen 50% der Pizza an die Mädchen und 50% an die Jungen. Ohne Zweifel eine gerechte Lösung!

Oder etwa nicht?? 😉

Falls Sie, liebe Leserin und lieber Leser, von der Gerechtigkeit dieser Lösung vielleicht nicht so ganz überzeugt sind, so sei erwähnt, dass es in der derzeitigen Öffentlichkeit ein Pendant dazu gibt: Gemeint ist die Diskussion über Frauenquoten!

Hier argumentieren nämlich die Befürworter ähnlich wie Hannah und ihre Eltern: Sie nehmen als Messlatte offenkundig den Frauenanteil in der Gesellschaft (ca. 50% – wie oben in der fiktiven Familie). Ein deutlich unter 50% liegender Frauenanteil in einem bestimmten gesellschaftlichen Bereich (z.B. ein Unternehmens- oder Parteivorstand) ist daher nach dieser Lesart eindeutig auf diskriminierende gesellschaftliche Mechanismen zurückzuführen.

Das ist jedoch zu kurz gedacht, denn es ist durchaus auch möglich, dass schlicht weniger Frauen als Männer an bestimmten Positionen interessiert sind – genauso, wie in unserem Pizza-Beispiel weniger Mädchen als Jungen an einem Pizzastück interessiert waren, trotz 50% Mädchenanteil unter den Kindern – und ein unterdurchschnittlicher Frauenanteil auch hierin begründet liegt.

Ein Beispiel, an dem sich die hier aufgestellte These markant belegen lässt, ist die jüngst von der CSU aufgestellte Frauenquote von (mindestens) 40%. Diese wurde mit dem Ziel aufgestellt, Geschlechtergerechtigkeit zu schaffen, was in dem Sinne verstanden wurde „die Frauen“ müssten bei Parteiämtern zumindest annähernd gleichstark repräsentiert sein wie „die Männer“.
Tatsächlich hat die CSU jedoch nur knapp 19% weibliche Mitglieder. Der geringe Frauenanteil in CSU-Gremien ist damit zumindest teilweise schlicht mangelndem weiblichem Interesse an einer CSU-Mitgliedschaft geschuldet. Die 40%-Quote aber führt unter diesen Umständen dazu, dass eine weibliche Kandidatin – (gleiche „Kandidaturwilligkeit“ von Männern und Frauen vorausgesetzt) – knapp. 3 mal so große Chancen hat, an ein Amt zu kommen, wie ein männlicher Kandidat.

Mit Gleichberechtigung von Frauen und Männern hat dies in Wahrheit wenig zu tun, und das Ziel der Quote, Chancengerechtigkeit herzustellen wurde im Falle der CSU eindeutig verfehlt.

[…]

Nun kann es natürlich sein, dass ein geringes Interesse von Frauen an bestimmten lebensrelevanten Entscheidungen (z. B. an einem Ingenieurstudium oder – wie gemutmaßt – dem Anstreben einer Chefposition) auch in gesellschaftlichen (und unbewusst verinnerlichten) Prägungen und Vorurteilen begründet liegt. Um auf das Pizza-Beispiel zurückzukommen: Anna hat in der Schule so oft gehört, dass Pizza „nichts für Mädchen sei“, dass sie es schließlich selber zu glauben begann, das Vorurteil zu ihrer eigenen Position gemacht hat und deshalb die Pizza ablehnt. In diesem Fall nutzt Anna die von den Eltern aufgestellte „Pizza-Frauenquote“ aber auch nichts. Denn zwar bekommen „die Mädchen“ im obigen Beispiel genauso wie „die Jungen“ 2 Stücke Pizza, doch das nutzt nur Hannah (die die doppelte Portion für sich kassiert) nicht aber der eigentlich „betroffenen“ Anna. Auf ein Unternehmen übertragen hieße das: Einer Frau, die eine Spitzenstellung in einem Unternehmen ablehnt, weil sie – wie wir einmal unterstellen wollen – durch in der Gesellschaft grassierende Vorurteile eingeschüchtert wurde und sich deshalb eine Chefposition nicht zutraut, nutzt eine Frauenquote für Spitzenposten schlicht nichts. Denn diese kann ja per se nur für ihre Kolleginnen gelten, die einer Spitzenposition aufgeschlossen sind. Sie – und nicht die ablehnende Mitarbeiterin – streichen den aus der Quote erwachsenden Vorteil für sich ein – genauso, wie Hannah (und nicht Anna) das zweite Stück Pizza für sich einstrich!“

Zum Artikel

Ich lasse die Grafik für sich sprechen und frage: Worüber reden wir?

Grafik des Blogbetreibers Meykosoft

Quelle

Gender Mainstreaming

Vorweg:
Die Emanzipation zurückzunehmen, kann von niemanden ernsthaft das Anliegen sein.
Das Gleichsein im Unterschiedensein ist ein notwendiges, gerechtes und ehrbares Ziel.

Dem neuen radikalen Feminismus geht es aber gar nicht mehr um das Gleichsein im Unterschiedensein, sondern um die vollkommende Aufhebung des Geschlechterunterschieds. (siehe auch Gender)

Dieses Prinzip macht sich die herrschende Klasse nun zu Nutze.

In den Vordergrund wird das von vielen jungen Eltern, zumal Müttern, drängend empfundene Problem der „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ gestellt.
Doch der eigentliche, aber selten offen dargelegte Zweck dieser Politik ist die Erhöhung der Frauenerwerbsquote.
Die Gleichstellung von Mann und Frau soll durch die Vollbeschäftigung beider verwirklicht werden.

Danach bleibt das Humankapital von Frauen, die nicht lohnabhängig vollbeschäftigt sind, schlicht und einfach ungenutzt.

Das klingt banal, darf aber vor dem Eindruck einer immer älter werdenden und auf Wachstum ausgerichteten Gesellschaft nicht verwundern.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend formuliert das vordergründig so:
„Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.“

Unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung, die ohnehin längst erreicht ist, (ich werde in der Folge sämtliche noch bestehenden Mythen entkräften) wird die Frau ausgebeutet in dem Glauben, sie werde von der Politik umhätschelt und ernst genommen.

Denn nicht nur Männer sind die Verlierer dieses totalitären Feminismusses.

Es ist sind auch die Frauen denen es immer schwieriger fällt Familie, Beruf und Selbstverwirklichung unter einen Nenner zu bekommen.

Die Zahlen zeigen:
Beide kommen mit ihrer von der Politik zugedachten neuen Rolle in einer Konsum- und arbeitsorientieren Lebenswelt nicht zurecht.

Aus dem 2011 veröffentlichten Bericht des Statistischen Bundesamtes mit dem Titel Wie leben Kinder in Deutschland? geht hervor, dass in keinem Land der Europäischen Union so wenige Kinder leben wie in der Bundesrepublik; so sind nur noch 16,5 % der über 81 Millionen deutschen Staatsbürger jünger als 18 Jahre.

Gender

Der Begriff „Gender“ stammt aus der Sexualpsychologie.

Er entsprang dem Bemühen, sprachlich mit der Transsexualität umzugehen: mit der leidvollen Selbstwahrnehmung mancher Menschen, dem anderen Geschlecht anzugehören, in einem falschen Körper zu stecken.
Daraus entwickelte sich die Vorstellung eines vom biologischen Geschlecht (im Englischen: sex) abgelösten emotionalen Geschlechts (Gender).
Geschlecht ist demnach eine gesellschaftspolitische Konstruktion.
Das ist die ideologische Grundlage dieser Disziplin.

Sie beruht auf einer Theorie des Psychologen John Money, die in den 70er-Jahren von Feministinnen begeistert aufgenommen wurde.
Money war einer der ersten, die wissenschaftlich zu beweisen versuchten, dass Geschlecht nur erlernt sei, er war einer der Pioniere der Gender-Theorie.
Money unterzog 1967 den knapp zwei Jahre alten Jungen Bruce Reimer einer geschlechtsangleichenden Operation, dessen Penis zuvor bei einer Beschneidung (versehentlich) verstümmelt worden war.
Das Experiment lief jedoch aus dem Ruder:
Schon als kleines Kind riss sich Brenda, wie Bruce nun hieß, die Kleider vom Leib. Um Mädchenspielzeug machte sie einen weiten Bogen.
Mit beginnender Pubertät diagnostizierte Money bei „Brenda“ eine „lesbische Veranlagung“, weil der „Junge“ sich von Mädchen angezogen fühlte.
In seinen Zukunftsträumen sah sich „Brenda“ als jungen Mann mit Schnurrbart in einem Sportwagen.
Als Brenda mit 14 erfuhr, dass sie als Junge auf die Welt gekommen war, ließ sie die „Geschlechtsumwandlung“ rückgängig machen und nannte sich ab sofort David.

Trotz des Fehlschlags diente der Fall einem Teil der Frauenbewegung als wissenschaftlicher Beleg für die Thesen des Gleichheitsfeminismus.
So schrieb Alice Schwarzer 1975, dass „die Gebärfähigkeit auch der einzige Unterschied ist, der zwischen Mann und Frau bleibt.
Alles andere ist künstlich aufgesetzt.“

Das Experiment Money würdigt sie als eine der „wenigen Ausnahmen, die nicht manipulieren, sondern dem aufklärenden Auftrag der Forschung gerecht werden“.

Aus einigen feministischen Schriften wurde der Fall in den folgenden Jahren stillschweigend gestrichen – nicht jedoch die Theorie, die er nicht bewiesen, sondern widerlegt hatte.

David Reimer zog aus seinen Erfahrungen einen schlichteren Schluß: „Man kann nicht sein, was man nicht ist.“

Im Frühjahr 2004 erschoss sich David Reimer mit einer Schrotflinte.

„Möchten sie mehr Wissen?“
Faz – Der kleine Unterschied